Prag
Prag im August 2024. Ein ausführlicherer Bericht erscheint irgendwann auf frank-spatzier.de.








Alle Fotos Frank Spatzier
Frank Spatzier schreibt über Politik, Kultur und Ästhetik – freiheitlich-demokratisch, humanistisch und pazifistisch
Prag im August 2024. Ein ausführlicherer Bericht erscheint irgendwann auf frank-spatzier.de.








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Was haben Saskia Esken und Agnes Strack-Zimmermann gemeinsam? Ihre Gesichter spiegeln ihre Charakterzüge wider. Verhärmt, verhärtet, verbiestert, verbittert und bar jedweder Attraktivität und Anmut – politische Gnadenlosigkeit und Fanatismus scheinen beiden Damen geradezu in die Antlitze betoniert zu sein.
Auch das Liebäugeln mit dem Autoritarismus und eine gewisse Demokratieverachtung sind beiden gemein. Mit Hass und Hetze kennen sich die Grazien ebenfalls bestens aus, Eskens „Covidioten“ dürfen unvergessen bleiben, ebenso die kriegstreibenden Tiraden der Frau Zimmerflak.
Und da ist jetzt Ben Berndt, ein Podcaster, der den zur Unperson erklärten Björn Höcke einfach mal hat ausreden lassen. Über vier Stunden lang. Ohne zu unterbrechen, zu canceln, zu dämonisieren oder im Regierungssinne paternalistisch „einzuordnen“. Also ohne all jene publizistischen Daumenschrauben, die der mediale Mainstream unliebsamen Stimmen sehr zum Schaden der Demokratie anzulegen pflegt.
Berndt hat getan, was in einer Demokratie selbstverständlich sein sollte, er hat einem relevanten politischen Mitspieler eine Bühne gegeben. Er hat den Wählern die Möglichkeit eröffnet, sich selbst ein Bild zu machen. Und die Klickzahlen deuten darauf hin, dass genau danach eine sehr hohe Nachfrage besteht. Selbstverständlich schließt die eigenverantwortliche Beurteilung des Herrn Höcke ein, dessen Einstellung furchtbar zu finden. Genau das ist der Prozess der demokratischen Meinungsbildung.
Und genau das ist es, was Politiker mit einer autoritären und demokratiefeindlichen Gesinnung ablehnen, nämlich den Wettbewerb gleichwertiger politischer Kräfte um die Stimmen der Bevölkerung. Doch Esken geht noch weiter, sie bringt einen Boykott des Kanals „Ben ungescripted“ durch Werbetreibende ins Spiel. Damit fordert sie als hohe Funktionärin einer Regierungspartei zur wirtschaftlichen Vernichtung eines Mediums via Blacklisting auf, was ganz offensichtlich in Richtung einer Zensurforderung geht.
Esken hat mal wieder gezeigt, dass sie mit demokratischen Prinzipien nicht nur nichts anzufangen weiß, sondern sie rundheraus ablehnt. Dass sie sich im Autoritarismus viel wohler zu fühlen scheint, dämmert indes immer mehr Wählern. Denn die SPD taumelt nicht zuletzt dank Gestalten wie ihr immer weiter der Bedeutungslosigkeit entgegen.