Dieser Winter war hartnäckig und böse. Reichlich Schnee versaute den Menschen die Laune und Dauerfrost packte noch den Hang zu Depressionen obendrauf. Trotzdem können wir wetten, dass auch der Frostwinter mit den wärmsten Wintermonaten seit Beginn der Menschheit aufwarten kann. Hier einige Fotos aus den traumatisierenden letzten Monaten.
Weihnachtsmarkt an der Lübecker DrehbrückeProst Glühwein (sauteuer und nichtmal gut)
Geisternebel
Am Seelandkai
Das elende Tier hat den Schnee verunehrt
Parkplatzromantik
Abendlicher Blick von der Eric-Warburg-Brücke
Dasselbe bei trübem Tageslicht
Nach kurzer Schneeschmelze im Januar waren einige Wege kaum befahrbar
…und wenige Meter später trotzdem noch gefroren (Radsturz auf Glatteis)
Tristesse im Stadtpark
Die zugefrorene Wakenitz
Festgefrorene Fundstücke
Auf Tuchfühlung mit dem Krieg
Eine Sprengstoffdrohne mit defektem Zünder wird im Leipziger Flughafen vor ukrainischen Antonovs von einem Busfahrer niedergestreckt. Soviel zur an sich bereits grotesken Situation, in der ein Busfahrer und ein kaputtes Bauteil neben ukrainischen Militärflugzeugen die Hauptrollen spielen.
„Russland war‘s“ rülpsten schlagartig die üblichen Kriegstreiber in den Äther, allen voran Kiesewetter, Flak-Zimmerbrand, Lauterbach oder die braungrüne Frau Dröge, breit unterstützt von den einschlägigen Public-Value-Medien aus der NATO-Propagandafront.Sogar der Nationale Sicherheitsrat wurde einberufen, auch der Spannungsfall geisterte wieder durch die Flure.
Hysterie allenthalben. Eine Hysterie, von der man sich angesichts der achselzuckenden Bräsigkeit nach den North-Stream-Anschlägen damals ein paar Scheibchen gewünscht hätte.
Eindrücklich zeigen die Reaktionen nach dem Drohnenvorfall, wie nah Deutschland am Rande eines heißen Krieges steht. Ein wirtschaftlich niedergehendes Land in Hochrüstung, dessen verantwortungslose Politeliten die Eskalation mit RUS dringend benötigen, um ihre wahnwitzigen Militärphantadien auf Kosten der Bevölkerung durchzuprügeln.
Auch wenn die Herkunft der Drohne noch ungeklärt ist, verweist die Frage nach dem Cui Bono eher in Richtung Kiew und auf die hiesigen Helfershelfer des dortigen Regimes. Schließlich steht der kriegerische Einbezug der NATO ganz oben auf dem Wunschzettel Selenskijs.
Wie dem auch sei, was uns allen bewusst werden sollte ist, dass es Kräfte in Politik und Medien gibt, die mit Leidenschaft am Spannungs- und Bündnisfall basteln. Die Coronzeit hat gezeigt, wozu diese Leute fähig sind, dass sie Grundrechte und Rest-Demokratie von jetzt auf gleich in die Tonne treten würden. Es sind die immergleichen Politkarrieristen aus der DEP (Deutsche Einheitspartei), die nur auf den nächsten Notstand warten, um unbehelligt durchagieren können. Behalten wir sie gut im Auge.