Endlich vorbei, die elende Schafskälte

Passend zu den unterkühlten Eisheiligen im Mai präsentierte sich auch die Schafskälte im Juni als mehrwöchiges Fast-Novemberwetter. Hartnäckig hielt sich eine schauderhaft kühle Wetterlage mit viel  Sturm und häufigen Regenschauern. Es war ein Wetter zum Auswandern in sub- oder gar komplett tropische Gefilde, was vor allem der himmelschreienden Ungerechtigkeit geschuldet war, nach einem elendig langen und kalten Winter nicht den durch erhebliches Kälteleid wohlverdienten Sommer genießen zu dürfen.

Apropos Kälteleid, NDR-Info informierte die Hörer eines schafstkalten Morgens darüber, dass trotz des Schietwetters noch immer der Klimawandel herrscht und brutale Hitzewellen drohen. Man könnte es ja sonst vergessen. Und auch für diesen Juni dürfte mal wieder gelten, dass er zu den heißesten Junis seit Menschheitsgedenken zählt. Das würden sie auch behaupten, wenn es drei Wochen lang geschneit hätte. Wetten?

Mittagstemperatur

Die Chilliepflanzen indes waren mit dem Wetter weniger zufrieden, sie dümpelten bei Tagesmaxima um die 15 Grad vor sich hin und hätten sich sich die ein oder andere Hitzewelle gewünscht. Irgendwann musste ich sie auf den Balkonboden stellen, weil sie sonst der Sturm von der Fensterbank gefegt hätte.

Trotz allem Unbill scheinen Reaper & Co. den Kälteeinbruch gut überstanden zu haben. Bleibt zu hoffen, dass die Prognose auf sommerliche Wärme zutreffen möge!

Traurig…