Wikipedia im Informationskrieg gegen kritische Stimmen

In der Coronakrise hat auch die Meinungsreiheit gelitten. „Maßnahmen“, der Abbau von Grundrechten und demokratischen Standards sowie die offiziellen Narrative, müssen unverrückbar in den Köpfen verankert werden.  Auch Wikipedia spielt dabei eine unrühmliche Rolle.

Ein Aspekt dieses Informationskrieges ist die zurzeit grassierende „Cancel Culture“. Hier geht es um den gezieten Ausschluss unliebsamer Meinungen aus Diskursen, um einseitig besetzte Talkrunden oder Expertengremien. Es geht um „Ausladungen“ von Teilnehmern oder Referenten, weil sie sich kritische zu Coronamaßnahmen oder Impfstoffen geäußert haben.

Ein weiterer Aspekt der Propaganda ist die gezielte Diskreditierung von Menschen, die sich kritisch zur amtlichen Linie positionieren. Hierbei spielt Wikipedia eine wichtige Rolle. 

Wikipedia genießt bei vielen Menschen den Ruf eines kostenlosen und informartiven Online-Lexikons. Weniger bekannt dürfte sein, dass an diesem Projekt jeder Interessierte mitwirken und seinen Senf beisteuern kann. Eine Redaktion gibt es nicht, man hofft auf gegenseitiges Korriegieren,  also auf eine Qualitätsmaximierung durch Schwarmwissen.

Nun wäre es sehr naiv zu glauben, engagierte Wikipedia-Autoren fühlten sich einzig der guten Sache Online-Lexikon verpflichtet.  Da Wikipedia den meisten Menschen als verlässliche Informationsquelle gilt und häufig genutzt wird, lassen sich so gezielt und mit wenig Aufwand Falschbehauptungen, Verunglimpfungen und interessengeleitete Kampagnen platzieren.

„Wikipedia ist 2021 keine seriöse Quelle mehr“, so der Leiter von Wiki-Watch, einer Arbeitsstelle der Viadrina in Frankfurt (Oder). In einem Zustandsbericht (http://blog.wiki-watch.de) beklagen die Forscher Intransparenz, verworrene Strukturen und fehlende Kontrolle. 

Doch auch die hinter Wikipedia stehende und millionenschwere Wikimedia-Foundation gibt Grund für Zweifel. So hat sie beste Verbindungen zu US-amerikanischen Tech-Konzernen, betreibt aber auch einen nicht unerheblichen Lobbyismus. 

Auch wenn man dem Wikimedia Deuschland e.V. nur schwer eine aktive Rolle im Informationskampf zuschreiben kann, bleibt immerhin festzustellen, dass es Wikipedia den Agenten der Meinungsmache sehr leicht macht.

Aktuelles Beispiel ist die systematische Änderung des Eintrags über Clemes G. Arvay. Hier verfolgen einzelne, vernetzte oder vielleicht sogar zentral koordinierte (und finanzierte?) User das Ziel, den Biologen zu diskreditieren, seinen Ruf und seine Reputation nachhaltig zu schädigen.

Dieser hatte sich in seinem Buch „Wir können es besser“ kritisch zur offiziellen Corona-Politik geäußert (https://www.nachdenkseiten.de/?p=69475).

„Cancel-Culture“, Zensur, Diffamierungskampagnen, Desinformation und offene sowie verdeckte Propaganda – das alles sind Methoden eines Informationskrieges gegen kritische Stimmen in der Bevölkerung. Mit einem offenen und demokratischen Diskurs haben sie nichts zu tun, dafür aber mit Unfreiheit, Repression, Einschüchterung und totalitärer Meinungsmache.  

P.S.: Weitere Akteure in diesem Informationskrieg sind die Macher des Volksverpetzer. Laut ihrer Selbstdarstellung ärgern sie sich über „Hass, Hetze, Fake News und Verschwörungstheorien“, obwohl sie genau das mit Vehemenz und Inbrunst betreiben. Einen besonders großen Raum nehmen Hass und Hetze ein: Unter dem Deckmantel von Faktenchecks diskreditieren und verunglimpfen sie Kritiker der Coronamaßnahmen und Menschen mit abweichenden Meinungen. Die Autoren arbeiten angeblich ehrenamtlich. Wer’s glaubt. Jedenfalls werde ich mich dieser Hetzfabrik demnächst in einem Beitrag annehmen.

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