Das hat gesessen. Mit ihrer Aktion #allesdichtmachen (https://allesdichtmachen.de) haben Schauspieler in kurzen, aber wirkungsvollen Clips die Coronapolitik der Bundesregierung kritisiert. Mit dabei waren Prominente wie Jan-Josef Liefers, Nadja Uhl oder Wotan Rilke Möhring, aber auch zumindest mir weniger bekannte Mimen. Künstlerisch und stilvoll mehr als gelungen, ziehen sie die Coronapolitik der Bundesregierung durch den Kakao.

Doch in der zunehmend totalitären Coronarepublik ließ das Gegenfeuer nicht lange auf sich warten. So twitterte Rundfunkrat und SPD-Politiker Garrelt DuinDie zuständigen Gremien müssen die Zusammenarbeit – auch aus Solidarität mit denen, die tatsächlich unter Corona und den Folgen leiden – schnellstens beenden„.  Der SPDler fordert also Beschäftigungsverbote für Menschen mit abweichender Meinung. Zwar hat er seinen Tweed hinterher wieder zurückgenommen, doch bleibend ist der Einblick in die autoritäre Denke einiger hoher Funktionäre.

Wen wundert es da, dass einige der Schauspieler sogar mit Morddrohungen bedacht worden sind und aus Gründen ihrer persönlichen Sicherheit (und der ihres Nachwuchses) ihre Videos leider wieder löschen ließen. Mitinitiator Bernd Brüggemann dazu wütend auf Twitter: „Ihr seid ein Teil des Schlimmsten, was die Menschheit hervorgebracht hat: Ihr seid ein Lynchmob. Ganz einfach.“ Wer das für überzogen hält, möge doch einfach nur in die Kommentarspalten des „Volksverpetzer“ gucken…

Wie dem auch sei, die Aktion #allesdichtmachen verdient gehörigen Respekt. Weiter so! Hut ab! Und vielen Dank!