Das Fratzenbuch aus dem Silicon Valley hat mittlerweile eine Art Monopolstellung in Sachen Kommunikation und Meinungsäußerung erreicht. Doch von freier Meinungsäußerung hält der milliardenschwere Tech-Konzern von Herrn Zuckerberg nicht allzu viel – was fatal für die Demokratie und politische Meinungsbildung ist. Und das im globalen Ausmaß. Nun wurden hunderte Kanäle von „Querdenkern“ gelöscht.

 

Sicher, niemand ist genötigt, über ein Konto Facebook zu verfügen. Faktisch aber – und das ist ein unheilvolles Ergebnis der kapitalistischen Entwicklung der letzen Jahre – haben Tech-Konzerne wie Facebook, Microsoft, Amazon, Apple & Co. eine massenmediale und kommerzielle Vormachtstellung erreicht. Wenn nun Facebook mal wieder Profile von Usern mit „politisch unliebsamen“ Ansichten löscht, herrscht pure Zensur. Nur geht diese nicht von Regierungen aus, sondern von Konzernen, die im Sinne einer „Global Gouvernace“ zunehmend staatliche Aufgaben übernehmen.

Es ist dringend an der Zeit, den Einfluss dieser kommerziellen Helfershelfer des Demokratieabbaus abzubauen.

 

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