In 55 höchst sehenswerten Videos unterhalten sich Künstler und Wissenschaftler aus unterschiedlichen Disziplinen über Aspekte und Auswirkungen der Coronakrise. Zu Wort kommen dabei etwa renommierte Forscher wie Prof. Dr. Matthias Schrappe, Prof. Dr. Christoph Lütge, Dr. Ulrike Guérot, Prof. Dr. Gerd Antes, Dr. René Schlott, Prof. Dr. Michael Meyen oder der Journalist Norbert Häring. Ziel der Aktion ist, dem Ausschluss wichtiger Experten vom öffentlichen / politischen / wissenschaftlichen Diskurs zur Corona-Krise entgegenzuwirken. Gefordert wird ein „Runder Tisch“ für interdisziplinäre und evidenzbasierte Fachbeiträge zu diesem Thema. Dass dies nicht schon längst geschehen ist, zeigt mit aller Deutlichkeit, wie sehr sich Bundes- und Landesregierungen inklusive ihrer wissenschaftlichen ZuarbeiterInnen vom demokratischen Prozess entfernt haben.

Interessant ist auch, welche Personen die Einladung zu einem Gespräch abgelehnt haben. Darunter Karl Lauterbach (wohl eher als Experte für Eigen-PR), Jens Spahn (hier stellt sich allerdings die Frage, wofür – abgesehen vom Pharmalobbyismus – er Experte sein soll), Prof. Dr. Ugur Sahin (Biontech / Pfizer), Pror. Dr. Helge Braun, Prof. Dr. Drosten, Prof. Dr. Cisek, Prof. Dr. Brinkmann und andere Produzenten der hegemonialen Deutungshoheit.

Klar, dass auch das staatsnahe Hetzportal „Volksverpetzer“ der Aktion nichts abgewinnen kann und Hass schürt. Dem Demagogen Laschyk und seiner Entourage ist ein interdisziplinärer und evidenzbasierter Diskurs offenbar ein Dorn im Auge. Ganz im Stil seines bisherigen Publikationsstils scheint er einseitige und autoritäre „Lösungen“ zu bevorzugen.

Hier geht’s zur Aktion: https://www.allesaufdentisch.tv