Während die täglich vermeldeten aussagelosen Infektions- und Todeszahlen die Bevölkerung in ängstlicher Alarmstimmung halten, deutet sich an, dass die Coronamaßnahmen offensichtlich kaum einen Einfluss darauf haben. Hektisch erlassen die Exekutiven ein sinnloses Dekret nach dem nächsten, ohne die leiseste Ahnung von den Auswirkungen zu haben – im Guten wie im Schlechten.

Ebenso hektisch überbieten sich autoritäre Scharfmacher wie Lauterbach oder Söder mit Forderungen nach immer radikaleren Lockdowns und absurden Schuldzuweisungen. Schon längst ist die Coronapolitik im Stadium beginnender Talibanisierung angekommen. 

Das auch deshalb, weil den Exekutiven und ihren Einflüsterern die verheerenden Folgen verhängter Maßnahmen schlichtweg egal zu sein scheinen. Mit unfassbarer Beharrlichkeit verweigern sie vulnerablen Gruppen den Schutz oder verschleppen die dringende Reform des Gesundheitswesens. Selbst heute, kurz vor dem ersten Jahrestag des hiesigen Pandemieausbruchs, sind die Arbeitsbedingungen in den Kliniken und Pfelegeheimen so miserabel, wie sonst auch. 

Richten soll es nun die Pharmaindustrie mit milliardenschweren Zuwendungen aus den öffentlichen Kassen. Richten soll es auch die Bevölkerung mit dem Verzicht auf wesentliche Grundrechte, bürgerliche Freiheiten und auf alles, was irgendwie im entfernten Verdacht steht, Spaß zu erzeugen. Schlafen, arbeiten und konsumieren. Das ist der künfige Lebensinhalt des medial domptierten, digital überwachten und polizeilich kontrollierten Homo Hygienicus.

Dass die immer absurderen Maßnahmen und Lockdowns Menschen nicht nur massenaft in den Ruin treiben oder krank machen, sondern sogar töten, scheint die Exekutiven kaum zu interessieren. Kaltschnäuzig unterlassen sie es, die Kollateralschäden ihrer Dekrete untersuchen zu lassen. Nicht einmal der Grad ihrer Wirksamkeit scheint ihnen eine laue Studie wert zu sein.

Derweil deutet sich an, dass die Anzahl der Todesfälle mit der Härte von Coronamaßnahmen korreliert, während sich das Infektionsgeschehen nicht abschwächt. Im Gegenteil gibt es Hinweise darauf, dass Lockdowns insbesodere schwerste – auch tödliche – Folgen für vulnerable Gruppen haben können. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie unter Mitwirkung von John P.A. Ionnanidis. 

Die meisten „Coronatoten“ finden sich in der Altersgruppe über 80 Jahre, in den Alten- und Pflegeheimen. Dort, wo es an Geld, Ausstattung und Personal fehlt. Dort, wo selbst außerhalb von Pandemiebedingungen Pflege und Versorgung nicht den fachlichen Standards entsprechen können.

 Mit ihrer Weigerung, diese Menschen besonders zu schützen, das Gesundheitssystem zu reformieren sowie mit ihrer destruktiven Lockdownpolitik, tragen die Exekutive sowie ihre Scharfmacher und Berater die Verantwortung für unnötiges menschliches Leid in gigantischem Ausmaß.     

Frage: Ist ein an den Folgen des Lockdowns verschiedener Senior auch „im Zusammenhang mit Corona“ versstorben?

https://www.clemensheni.net/neue-studie-aus-usa-lockdowns-sind-gerade-fuer-alte-menschen-toedlich/