Im Rahmen einer beruflichen Exkursion wurde ich vom Arbeitgeber aufgefordert, einen (negativen) Testnachweis vorzulegen. Dieser wird nur akzeptiert, wenn er in einer der offiziellen Teststationen ausgestellt wird. C-Teststationen sind über das gesamte Stadtgebiet verteilt, auch Apotheken und Hausärzte stochern ihren Klienten in der Nase herum, um danach ein 24 Stunden lang gültiges Zertifikat zur fehlenden Allgemeingefährdung auszustellen.

Meine Wahl fiel auf die unscheinbare Teststation auf dem Parkplatz des Supermarktes meines Vertrauens. Ein Termin musste nicht vereinbart werden, viel war auch nicht los – vermutlich, weil ungeimpfte Bürgerinnen und Bürger langsam eine Minderheit geworden sind. Eine Minderheit, die man aufgrund eines medizinischen Status‘ zunehmend diskriminiert. Glück für mich heute, denn noch sind diese Zwangstests kostenlos. Was sich demnächst ändern wird, wenn über eine Kostenpflicht insbesondere ärmere oder sozial benachteiligte Menschen für ihr Recht auf körperliche Selbstbestimmung massiv zur Kasse gebeten werden. Grund- und Menschenrechte? Das war einmal.

Doch wieder zurück zur Teststation. Diese seuchenpolitisch hochwichtige Einrichtung versteckt sich in einem schäbigen Container im hinteren Bereich des Parkplatzes. Zu sehen sind zwei offensichtlich angelernte Mitarbeiter (kein medizinisches Fachpersonal), von denen einer die bürokratischen Arbeiten übernimmt, während der andere für die Nasenabstriche zuständig ist. Erkennbar ist das an einem Einweg-Plastikkittel und einem transparenten Gesichtsschild.

FFP2-Maske!

An der Anmeldung weist mich der Mitarbeiter darauf hin, dass ich eine FFP2-Maske tragen muss. Keine OP-Maske oder ähnliches, nein, es muss FFP2 sein. Natürlich habe ich die nicht, kann sie aber für einen Euro kaufen. Der Sinn erschließt sich mir nicht, schließlich befinde ich mich an der frischen Luft. Hier tendiert ein mögliches Infektionsrisiko nach gängigen Studien zum Thema Aerosolverbreitung gegen Null. Wissenschaftliche Erkenntnisse haben in der Teststation keine Gültigkeit, es herrscht eher esoterische Willkür. Egal, ich brauche als Ungeimpfter eben das Zertifikat. Man verlangt meinen Personalausweis und meine Telefonnummer.

Ich ziehe die gekaufte Maske auf, laufe außen (!) um den Container zum Testbereich herum. Der Zugang ist mit Signalband so abgesperrt, dass nur ein Testkandidat einzeln in den hinteren Bereich des Containers eintreten kann. Es ist nichts los, ich kann mich sofort in die Hände des zweiten Mitarbeiters begeben. Dieser stochert mir mit einem Tupfer in meiner empfindlichen Nasenschleimhaut herum, wofür ich die hochwichtige FFP2-Maske natürlich herunterziehen muss – im Innenbereich, versteht sich. Logik?

15 Minuten später liegt das Ergebnis vor, immerhin negativ.  Eine Frau vor mir an der Anmeldung betont ausdrücklich, bereits zwei mal geimpft worden zu sein. Trotzdem habe sie Erkältungssymptome und wolle sich daher testen lassen. Der Anmeldungs-Mitarbeiter verweist (übrigens korrekter Weise) an die Hausarztpraxis, auch ich mische mich ein und erkläre, dass man sich in solchen Fällen an eine ärztliche Infektionssprechstunde wenden solle. Die Frau besteht trotzdem auf einem Test und debattiert mit dem Test-Mitarbeiter. Viel Vertrauen in die „Imfpfung“ scheint sie wohl nicht zu haben.

Diskriminierung und Benachteiligung

Seit einigen Tagen sind derartige Testnachweise kostenpflichtig. Mit dieser Regelung haben Bund und Länder beschlossen, Menschen zu diskriminieren und zu benachteiligen, die sich auf Basis ihres verfassungsmäßigen Rechts auf körperliche Selbstbestimmung dagegen entschieden haben, sich einen genbasierten „Impfstoff“ spritzen zu lassen, der über keine reguläre Zulassung verfügt und zudem ein völlig neuartiges Verfahren darstellt. Dieser Vorgang ist in der Geschichte der Bundesrepublik bislang beispiellos. Politik und Konzerne nehmen sehenden Auges eine nie dagewesene gesellschaftliche Spaltung in Kauf und verneinen damit elementare Grund- und Menschenrechte.